Naturschutzgebiete (NSG)

In Berlin gibt es 29 ausgewiesene Naturschutzgebiete mit einer Fläche von ca. 1 600 ha., 8 davon im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf. NSG sind rechtsverbindlich festgesetzte Gebiete, in denen ein besonderer Schutz von Natur und Landschaft zur Erhaltung von Lebensgemeinschaften oder Lebensstätten wild wachsender Pflanzen oder wild lebender Tierarten erforderlich ist und die von wissenschaftlicher, naturgeschichtlicher oder landeskundlicher Bedeutung sind. In Charlottenburg befinden sich die NSG  Kontext zu: Fliesswiese RuhlebenFließwiese Ruhleben,  Kontext zu: Murellenschlucht und SchanzenwaldMurellenschlucht und Schanzenwald. Es handelt sich um eine lang gestreckte, von Nord nach Süd verlaufende torfige Rinne in dem Rest eines eiszeitlichen Höhenzuges an der Bezirksgrenze zu Spandau gelegen. Weitere NSG befinden sich im  Kontext zu: Forst GrunewaldForst Grunewald, so die eiszeitlich bedingten Moore, Fenne und Seenreste  Kontext zu: Teufelssee NaturschutzgebietTeufelssee, Pechsee und Barssee parallel zur  Kontext zu: HavelHavel liegend. Sie wurden schon um 1911 als Schutzgebiete ausgewiesen wie auch das  Kontext zu: HundekehlefennHundekehlefenn und der südliche Teil des  Kontext zu: GrunewaldseeGrunewaldsees in der  Kontext zu: Grosse GrunewaldseenketteGroßen Grunewaldseenkette. Es handelt sich bei allen NSG im Grunewald um landschaftlich reizvolle, botanisch reiche und erdgeschichtlich bedeutsame Eiszeitzeugen.

Quellen und weiterführende Literatur:
Literatur[ BNSG ]

 

© Edition Luisenstadt, 2005    Stand: 3. Jan. 2005
Berliner Bezirkslexikon, Charlottenburg-Wilmersdorf
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