K. war von 1830 bis 1835 Vorsteher der 32. Armen-Kommission und von 1839 bis 1850 sowie 1859 bis 1875 Stadtverordneter von Berlin. Von 1863 bis 1874 stand er der Stadtverordnetenversammlung vor. Anlässlich seines Ausscheidens aus diesem Amte am 31.05.1875 wurde K. zum 39. Ehrenbürger von Berlin ernannt. Als Dezernent der Park- und Gartendeputation hatte er entscheidenden Anteil an der Entstehung des Treptower Parks, des Plänterwaldes und des Viktoriaparkes. Zudem förderte er die Pflanzung von Alleebäumen, die Umgestaltung von Straßenplätzen zu Schmuckplätzen und die Schaffung von Sport- und Spielplätzen. Er initiierte auch den Bau des Krankenhauses im Friedrichshain und der ersten Zentralturnhalle in der Prinzenstraße. K. war in der Dresdener Straße 34 geboren worden, wo er bis 1857 wohnte, danach zog er in die Alexandrinenstraße 77. Sein Ehrengrab befindet sich auf demLuisenstädtischen Friedhof. Die Kochhannstraße ist nach ihm benannt.