Das Büro- und Geschäftshaus entstand in einer Beton-Rahmenkonstruktion 1930–1932 nach einem Entwurf von Peter Behrens, gemeinsam mit dem Alexanderhaus. Die beiden Gebäude sind die einzigen realisierten Bauten des Wettbewerbs zur Neugestaltung des Alexanderplatzes von 1929. Das B. verfügt über ein ebenerdiges Ladengeschoß. Darüber befinden sich eine auskragende Glasgalerie und sechs Bürogeschosse. Die Fassade wurde kassettenartig vertieft und mit Kalksteinplatten verkleidet. Im Gebäude gibt es einen Zugang zum U-Bahnhof Alexanderplatz (Linie U 8). Nach schweren Schäden während des II. Weltkrieges wurde es 1952 in den ursprünglichen Formen wiederhergestellt. Im Erdgeschoß waren – im Laufe der Zeit wechselnd – Läden, Gaststätten, ein Postamt, eine Schuhreparaturwerkstatt untergebracht, die oberen Stockwerke dienten 1952–1998 dem Rat des Stadtbezirks bzw. dem Bezirksamt als Hauptsitz. Gegenwärtig ist das Gebäude ungenutzt. Das Haus verdankt seine Bezeichnung der einst in der Nähe stehenden Skulptur der Berolina. Es steht unter Denkmalschutz.
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