Beck, Erwin

* 17.04.1911 Berlin,
† 26.08.1988 Berlin,
Kommunalpolitiker.

Dia-Serie Beck, Erwin Seit 1927 Mitglied der Sozialistischen Arbeiter-Jugend (SAJ) und des Jungbanners Schwarz-Rot-Gold, wurde er 1936 wegen illegaler Arbeit gegen das NS-Regime verhaftet. Von 1950 bis 1954 leitete er das Amt für Jugendförderung beim Senat und von 1955 bis Ende 1975 war B. Bezirksstadtrat für Jugend und Sport in Kreuzberg und ab 1974 Präsident der Internationalen Liga für Menschenrechte, Sektion Berlin. B. gehörte von 1977 bis 1979 der SPD-Fraktion des Abgeordnetenhauses an. 1962 bis zur Pensionierung war er stellvertretender Bürgermeister von Kreuzberg. Sein Name ist auch mit der friedlichen Lösung des Konflikts um das besetzte  Kontext: Georg-von-Rauch-HausGeorg-von-Rauch-Haus 1972 verbunden. 1933 wohnte er Alexandrinenstraße 111. Er wurde mit dem Titel  Kontext: Stadtältester von BerlinStadtältester geehrt und erhielt ein Ehrengrab auf dem  Kontext: Luisenstädtischer Friedhof (Alter Friedhof der Luisenstadt-Gemeinde)Luisenstädtischen Friedhof.

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Stand: 21. Okt. 2003
Berliner Bezirkslexikon, Friedrichshain-Kreuzberg
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