Sommerbad Wilmersdorf

("Lochowbad")
Schmargendorf,
Forckenbeckstraße 14.

Dia-Serie Sommerbad Wilmersdorf Das S. wurde 1956 auf dem Gelände eines bis 1934 abgerissenen Gaswerkes ( Kontext zu: Berliner Staedtisches Gaswerk VBerliner Städtisches Gaswerk V Schmargendorf) angelegt. Der im Volksmund gebräuchliche Name "Lochowbad" bezieht sich auf den 1937 nach einem deutschen General des Ersten Weltkrieges benannten "Lochowdamm", der 1968 in Fritz-Wildung-Straße umbenannt wurde und einen möglichen Zugang zum Bad bildet. Das S. befindet sich auf einem Areal, das bereits vor dem Zweiten Weltkrieg als Sportforum vorgesehen war und liegt heute in unmittelbarer Nachbarschaft der Sporteinrichtungen rund um das  Kontext zu: Stadion WilmersdorfStadion Wilmersdorf. Das parkähnlich gestaltete Gelände des S. nimmt eine Fläche von 20 000 m² ein und besteht überwiegend aus großzügig angelegten Liegewiesen. Je nach Bedarf können verschiedene Becken genutzt werden. Zum Bestand des S. gehören ein 50-Meter-Becken (50 m x 20 m), ein Lehrschwimmbecken (20 m x 8 m) und ein Nichtschwimmerbecken (80 m x 16 m). Für die kleineren Kinder existiert noch ein Planschbecken von 8 m Durchmesser. Das Sprungbecken (20 m x 20 m) ist mit einem 5- und 10-Meter-Turm ausgestattet und besitzt noch ein 3- und 1-Meter-Brett. Zum Aufsichtspersonal (Rettungsdienst) gehören zwölf Personen, die in zwei Schichten arbeiten. Schwimmunterricht für vier Gruppen in zwei Durchgängen findet in den Schulferien statt. In das Ensemble von Umkleide- und Verwaltungsgebäuden ist auch das Snackpoint Terrassen Restaurant mit einbezogen. Fahrräder können außerhalb des Bades abgestellt werden. Bei günstigen Witterungsverhältnissen wird das Bad bis zur Grenze seiner Kapazität ausgelastet und nimmt 8 000 bis 10 000 Besucher pro Tag auf.

Quellen und weiterführende Literatur:
Literatur[ A-Z, Sportamt ]

 

© Edition Luisenstadt, 2005    Stand: 3. Jan. 2005
Berliner Bezirkslexikon, Charlottenburg-Wilmersdorf
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