Kreuzkirche

Schmargendorf,
Hohenzollerdamm 130/130 A.

Dia-Serie Kreuzkirche Am 4.12.1927 erfolgte die Grundsteinlegung für die K. Ihre Architekten waren Ernst  Kontext zu: Paulus ErnstPaulus und dessen Sohn Günther  Kontext zu: Paulus GuentherPaulus. Am 15.12.1929 wurde die K. durch Generalsuperintendent Wilhelm Haendler (1863-1938) eingeweiht. Ihr wesentlichstes Merkmal ist die Trennung des 53m hohen, rechteckigen Turmes vom Hauptmassiv, eine Übernahme italienischer Komposition. Ein Kreuzgang verbindet den Turm mit dem fast kreisrunden Zentralbau. Das Gesamtgebäude bringt eine Wirkung hervor, die an den imposanten Baustil mittelalterlicher Dome erinnert. Die K. wie das Pfarrhaus (Nr. 130 A) wurden in Oldenburger Klinker ausgeführt. Die Vorhalle aus blauglasierter Keramik stammt von dem Bildhauer Felix Kupsch (* 1885). Die K. verfügt über 800 Sitzplätze, die theaterartig um den Altar angeordnet sind. Im Unterschied zum äußeren Erscheinungsbild ist das Kircheninnere nach dem Zweiten Weltkrieg entsprechend dem Wunsch nach Sachlichkeit umgestaltet worden. Im Dezember 1953 war der Wiederaufbau der K. abgeschlossen. In den 1960er Jahren nahm die Gemeinde mit dem Gemeindehaus, Pfarrhaus und Kindergarten drei neue Gebäude in Nutzung, die dem Kirchenbau direkt angegliedert sind. Zwischen Turm und Hauptmassiv befindet sich ein Kriegerdenkmal. Die Gebäude der K., einschließlich Pfarrhaus und Wohnanlage, sind denkmalgeschützt. In der Kapelle der K. finden auch Gottesdienste der Armenisch-Apostolischen Kirche statt.

Quellen und weiterführende Literatur:
Literatur[ Metzger Kirchen, Christoffel, Christoffel/Lieth, Bauen in Berlin, Goetz ]

 

© Edition Luisenstadt, 2005    Stand: 3. Jan. 2005
Berliner Bezirkslexikon, Charlottenburg-Wilmersdorf
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