Geschäftshaus Königstadt

Charlottenburg,
Kurfürstendamm 33/Grolmanstraße.

Dia-Serie Geschäftshaus Königstadt Das Büro- und Geschäftshaus wurde 1954 für 4,3 Mio. DM von Paul  Kontext zu: Schwebes PaulSchwebes erbaut. Es gehört zur Königstadt Gesellschaft für Grundstücke und Industrie mbH Berlin (deshalb der Name). Diese war 1871 unter dem Namen Königstadt Gesellschaft als Brauereifirma, die ihre Gewinne in Immobilien steckte, gegründet worden. 1921 gab sie jedoch ihr Braukontingent an die Kindl Brauerei ab. Grundstücke und Gebäude blieben aber bei der nunmehrigen Königstadt-Aktien-Gesellschaft für Grundstücke und Industrie. Im Zweiten Weltkrieg wurden zwei Drittel der Häuser zerstört. Das Geschäftshaus Königstadt gehörte dann zu den ersten, die nach dem Krieg in der Berliner City errichtet wurden. Es handelt sich um einen gerundeten, siebengeschossigen Eckbau, der sich bis weit in die Grolmanstraße zieht. Im Erdgeschoss befinden sich Geschäfte mit großen Schaufenstern. Darüber erstreckt sich ein lang gezogener Sims. Der erste bis fünfte Stock ist mit weißem Spezialglas verkleidet. Im Kontrast dazu sind die Brüstungen unter den Fenstern aus schwarzem Spezialglas. Das Dachgeschoss mit großen Fenstern ist nach hinten versetzt. Darüber begrenzt ein großer, vorstehender Dachsims das Haus. Auch zum westlichen Nachbarhaus beendet eine vorstehende Einfassung das Gebäude. Im vierten Stock ist der Schriftzug Aareal Bank angebracht. Das Gebäude wird von der Aareal Bank sowie anderen Firmen genutzt. Das Haus wie auch das ellipsenförmig geschwungene Treppenhaus stehen unter Denkmalschutz.

Quellen und weiterführende Literatur:
Literatur[ Wirth, Denkmalliste Berlin 2003 ]

 

© Edition Luisenstadt, 2005    Stand: 3. Jan. 2005
Berliner Bezirkslexikon, Charlottenburg-Wilmersdorf
www.berlingeschichte.de/Lexikon