Französische Straße
 

Sie liegt zwischen der Glinka- und der Oberwallstraße.

Die Namensgebung erfolgte 1706.
Die Straße erhielt ihren Namen von den flüchtigen französischen Reformierten (Hugenotten), die hier Aufnahme und Wohnungen fanden. Die Straße wurde um 1696 angelegt und erhielt 1706 ihren heutigen Namen. Um 1740 erhielten die anschließenden Straßen ebenfalls diesen Namen. Das betraf die Straße Beim Französischen Kirchhof, die zwischen der Charlotten- und der Markgrafenstraße verlief, und die Straße Nach dem Französischen Kirchhof, die sich zwischen der Markgrafen- und der Oberwallstraße befand. Im Osten wurde die Straße durch ein 1725 in der Oberwallstraße 4 erbautes Haus abgeschlossen, in dem sich ab 1849 die Erste Kammer des Herrenhauses befand. Am 10. März 1851 brannte ein Teil des Gebäudes ab. Man entschloß sich, die Französische Straße bis zur Oberwallstraße durchzulegen, was bis 1858 erfolgte.