Am Zeughaus
 

Sie führt von der Straße Unter den Linden bis an die Eiserne Brücke an der Straße Hinter dem Gießhaus.

Die Namensgebung erfolgte Anfang 18. Jahrhundert.
Namensgeber ist das in den Jahren von 1695 bis 1706 errichtete Zeughaus.
Das Haus ist nach dem 1950/51 abgetragenen Stadtschloß das bedeutendste Baudenkmal des Hochbarock in Berlin. Der je 90 Meter lange quadratische Bau wurde 1695 von Arnold Nehring begonnen, dann von Martin Grünberg, 1698/99 von Andreas Schlüter fortgeführt und schließlich 1706 von dem Franzosen Jean de Bodt vollendet. Das Haus war Arsenal für Kriegsgerät, wurde von 1876 bis 1880 zum Heeresmuseum mit den festlichen Sälen der "Ruhmeshalle" umgebaut und beherbergte bis 1944 Europas größte historische Waffensammlung. Im Zweiten Weltkrieg stark zerstört, wurde es äußerlich in den alten Formen wiederhergestellt und 1952 als Museum für Deutsche Geschichte eröffnet. Seit 1990 befindet sich hier das Deutsche Historische Museum. Die Straße wurde noch während des Zeughausbaus angelegt und nach dessen Fertigstellung benannt.