Mit vierzehn Jahren war er bereits in der Jugendbewegung tätig, wurde 1917 SPD- Mitglied und stieg bald zum Reichsvorsitzenden der Jungsozialisten auf. Nach zwei Jahren Kriegsdienst arbeitete er als Buchhändler, Redakteur und Chefredakteur der »Märkischen Volksstimme« in Cottbus. W. vertrat den Wahlkreis Frankfurt/ Oder im Preußischen Landtag und ab 1932 im Reichstag. Nach dem Zweiten Weltkrieg übernahm er eine Tätigkeit in der Berliner Kommunalpolitik. Seit 1954 Stadtrat für Personal und Verwaltung, wurde W. am 21. Januar 1959 zum Bürgermeister von Charlottenburg gewählt. Dieses Amt hatte er bis zu seinem Tode inne. Sein Ehrengrab befindet sich auf dem Landeseigenen Friedhof Heerstraße.
© Edition Luisenstadt, 1998
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