Weber, Helene

* 17. März 1881 in Elberfeld
† 25. Juli 1962 in Bonn
Lehrerin und Politikerin

Die katholische Zentrumspolitikerin trat 1918 in den Dienst des Preußischen Wohlfahrtsministeriums. Sie gehörte von 1919 bis 1933 der Nationalversammlung bzw. dem Reichstag an. Während der Zeit des Nationalsozialismus arbeitete sie in Berlin in der privaten Wohlfahrtspflege. Nach dem Zweiten Weltkrieg wirkte sie an der demokratischen Erneuerung mit und war 1948/49 Mitglied des Parlamentarischen Rates. Sie gilt als eine der »vier Mütter« des Grundgesetzes. Als Nachfolgerin von Elly-Heuss-Knapp (1881–1952) stand sie bis 1961 dem Mütter-Genesungswerk vor. Eine Straße in Neukölln (Rudow) trägt seit dem 1. November 1996 ihren Namen.

© Edition Luisenstadt, 1997
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