Warnke, Herbert

* 24. Februar 1902 in Hamburg
† 26. März 1975 in Berlin
Metallarbeiter, Gewerkschaftsfunktionär

W., ausgebildeter Nieter, wurde 1923 Mitglied der KPD und setzte sich im Deutschen Metallarbeiterverband und als Betriebsratsvorsitzender bei Blohm & Voss in Hamburg für die Wahrung und Durchsetzung der Rechte der Hafenarbeiter ein. 1938 ordneten die Nationalsozialisten seine Ausbürgerung nach Schweden an, wo er von 1939 bis 1943 interniert war. W. kehrte 1945 nach Deutschland zurück und übernahm 1946 den Vorsitz des FDGB- Landesvorstandes Mecklenburg- Vorpommern. Von 1948 bis zu seinem Tode war er 1. Vorsitzender des Bundesvorstandes des FDGB, ab 1949 Mitglied des ZK der SED und Abgeordneter der Volkskammer. Sein Urnengrab befindet sich in der Ringmauer der Gedenkstätte der Sozialisten auf dem Städtischen Zentralfriedhof in Friedrichsfelde.

© Edition Luisenstadt, 1998
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