V. lehrte bereits in Petersburg, Saratow und Leipzig, ehe er 1925 zum ordentlichen Professor für Slawistik und Direktor des Slawischen Institutes an die Berliner Universität berufen wurde. Neben seiner historischen Sprach- und Kulturkontaktforschung beschäftigte er sich mit der slawischen Altertumskunde und ihrer Siedlungsgeschichte. Der Begründer und Herausgeber der »Zeitschrift für slawische Philologie« (1924) veröffentlichte von 1953 bis 1958 das dreibändige »Russische etymologische Wörterbuch«. Seine letzte Ruhestätte auf dem Kirchhof der Evangelischen Kirchengemeinde Berlin-Nikolassee wurde 1987 durch Beschluß des Senats zum Ehrengrab erklärt.
© Edition Luisenstadt, 1998
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