Sie absolvierte eine Lehre in der Damenkonfektion und besuchte danach die Zuschneiderakademie.
Die christliche Gewerkschafterin wurde 1921 in die Bezirksverordnetenversammlung von Kreuzberg gewählt, der sie bis 1928 angehörte. Damit begann ihr kommunalpolitisches Wirken sowohl für den Bezirk als auch die Stadt Berlin. Von 1929 bis 1932 war sie Mitglied des Preußischen Landtages. Im Oktober 1946 wurde sie in die frei gewählte Bezirksversammlung von Kreuzberg gewählt. 1951 folgte der Einzug in das Berliner Abgeordnetenhaus. U. vertrat die CDU im Ausschuß für Sozialwesen und war ehrenamtlich am Oberverwaltungsgericht tätig.
© Edition Luisenstadt, 1998
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