Der Sohn eines Schlossers arbeitete als Buchdrucker, Schriftsetzer und in vielen anderen Berufen.
T. desertierte im Ersten Weltkrieg und wurde zu einem Jahr Festungshaft verurteilt. Er war seit 1917 Mitglied der USPD, seit deren Gründung 1918 Mitglied der KPD. T. ist durch den Roman »Ein Prolet erzählt« (1930) bekannt geworden. Er lebte bis 1940 im Exil in Frankreich und danach in der Illegalität. 1945 ließ er sich in Berlin als Schriftsteller nieder und schrieb Drehbücher für Film, Funk und Fernsehen: »Unser Täglich Brot« (1949), »Die letzte Heuer« (1950), »Steinzeitballade« (1960). Darüber hinaus veröffentlichte er mehrere Autobiographien, Reportagen und Erzählungen. Er wurde auf dem Städtischen Zentralfriedhof Friedrichsfelde bestattet.
© Edition Luisenstadt, 1998
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