Taut, Max

* 15. Mai 1884 in Königsberg
† 26. Februar 1967 in Berlin
Architekt

Der an der Baugewerbeschule in Königsberg ausgebildete T. ließ sich nach ersten Bauten in Rixdorf (1905/06) 1911 als freier Architekt in Berlin nieder. Avantgardistisch orientiert, schuf er eine Vielzahl von Verwaltungs-, Schul- und Wohnbauten inner- und außerhalb Berlins. Zu seinen Bauten gehören: das Bürogebäude des Allgemeinen Deutschen Gewerkschaftsbundes (1922/23), das Wohn- und Geschäftshaus der Deutschen Buchdrucker (1925/26) und das Reichsknappschaftshaus (1929/30). T. wurde von den Nationalsozialisten diffamiert und ausgegrenzt. Er lehrte von 1945 bis 1953 als Professor an der Hochschule für bildende Künste und war der Bruder des Architekten Bruno Taut (1880–1938).

© Edition Luisenstadt, 1998
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