Nachdem er bereits längere Zeit als Bürgerdeputierter tätig war, wählte ihn die Stadtverordnetenversammlung im November 1890 zum unbesoldeten Stadtrat. Aufgrund seiner landwirtschaftlichen Erfahrungen wurde ihm die alleinige Leitung der staatlichen Rieselfelder übertragen. In Anerkennung seiner Leistungen beim Ausbau und der Umgestaltung der Rieselfelder erhielt er 1902 die Würde eines Stadtältesten. Das Vorwerk »Schenkendorf« wurde nach seinem Tod in »Struveshof« umbenannt.
© Edition Luisenstadt, 1998
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