Im Alter von 13 Jahren trat S. in das 28. Infanterieregiment ein. Er besuchte von 1830 bis 1832 die Ingenieur- und Artillerieschule. 1848 nahm er an der Niederschlagung der Straßenkämpfe in Berlin teil. Vier Jahre später wurde er Artillerieoffizier vom Platz in Spandau. Der 1859 in den Adelsstand erhobene erhielt 1865 seine Berufung zum Kommandanten von Spandau. 1869 zum Generalmajor befördert, ernannten ihn die Spandauer für seine Verdienste 1872 zu ihrem Ehrenbürger. Er war Träger des Roten Adler Ordens III. Klasse mit Schleife sowie des Kronen- Ordens II. Klasse. S. wurde auf dem Luisenfriedhof am Fürstenbrunner Weg in Charlottenburg begraben.
© Edition Luisenstadt, 1998
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