Der Sohn des berühmten Berliner Rechtsgelehrten Friedrich Karl von Savigny (17791861) studierte in Paris, Berlin und München Recht und trat 1836 in den preußischen Staatsdienst ein. Bald entschied er sich für die diplomatische Laufbahn und wurde in verschiedenen Residenzen Europas verwendet. Von 1864 bis 1866 war er Preußens letzter Bundestagsgesandter in Frankfurt am Main. Als Leiter der Regierungskonferenz für den Norddeutschen Bund gehörte er zum engsten Mitarbeiterkreis Bismarcks. S. war von 1867 bis 1868 preußischer Abgeordneter und zwischen 1867 und 1875 Reichstagsmitglied, seit 1870 Fraktionsführer des Zentrums.
© Edition Luisenstadt, 1998
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