R. studierte Kunst- und Literaturgeschichte in Bonn, München und Heidelberg und arbeitete von 1919 bis 1927 als Pressereferent bei der Firma Krupp. Seine publizistische Laufbahn setzte er 1928 als Herausgeber der Wochenschrift »Westdeutscher Beobachter« sowie 1936 als Redakteur und Lektor beim »Deutschen Verlag« in Berlin fort. 1931 erschien sein erster Roman »Union der festen Hand«, wofür er den Kleist-Preis erhielt. Später schrieb er u. a. die Romane und Erzählungen »Heimweh nach der Hölle« (1936), »Kinder des Zwielichts« (1941), »Urbans Erzählbuch« (1943) sowie die Essays »Zwei Jahre nach Hitler« (1947) und »Vom künftigen Deutschland« (1947). Er war Mitbegründer und langjähriger Chefredakteur der Berliner Zeitung »Der Tagesspiegel«. Sein Ehrengrab befindet sich auf dem Landeseigenen Waldfriedhof in Zehlendorf.
© Edition Luisenstadt, 1998
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