Rau, Heinrich

* 2. April 1899 in Stuttgart-Feuerbach
† 23. März 1961 in Berlin
Stanzer, Politiker

Einer süddeutschen Arbeiterfamilie entstammend, schloß sich R. frühzeitig den Unabhängigen Sozialdemokraten und später der Kommunistischen Partei an. Er stieg zum Abteilungsleiter in deren Zentrale auf. Von 1928 bis 1933 vertrat R. seine Partei im Preußischen Landtag. 1933 wurde er zu zwei Jahren Zuchthaus verurteilt. Nach Teilnahme am spanischen Bürgerkrieg fiel er 1942 in die Hände der Nazis und erlebte das Kriegsende im Lager Mauthausen. Seit 1949 gehörte R. dem Politbüro der SED an. Er leitete ab 1950 das Ministerium für Maschinenbau und danach das Außenhandels- Ministerium der DDR.

© Edition Luisenstadt, 1998
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