Ranke, Karl Ferdinand

* 26. Mai 1802 in Wiehe/ Unstrut
† 29. März 1876 in Berlin
Pädagoge und Philologe

R. studierte Theologie und Philologie in Halle und legte 1824 die Lehramtsprüfung ab. Danach arbeitete er als Lehrer in Halle und in Quedlinburg. 1842 übertrug ihm der preußische Kultusminister Johann Albrecht Friedrich Eichhorn (1779–1856) das Rektorat des Königlichen Friedrich- Wilhelm- Gymnasiums in Berlin. Außerdem leitete er die Königliche Realschule und die Elisabeth- Töchterschule. R. legte großen Wert auf die Weiterentwicklung der Unterrichtsmethodik und erwarb sich besondere Verdienste bei der Förderung des Turnens (Turnplätze in der Hasenheide). Er schrieb wissenschaftliche Abhandlungen zu philologischen Themen und verfaßte die Begrüßungsschrift zur Berliner Philologenversammlung von 1850.

© Edition Luisenstadt, 1998
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