Seine musikalische und kompositorische Ausbildung erhielt er am Leipziger Konservatorium. Er musizierte zunächst als Violinist im Gewandhausorchester, wurde 2. Dirigent an der Singakademie und 1853 Musikdirektor am Stadttheater in Leipzig. 1855 kam R. nach Berlin, trat als Pianist und Organist auf und veranstaltete Chor-, Orchester- und Kammerkonzerte. 1863 wurde er zum Musikdirektor der Hofoper, 1871 zum Hofkapellmeister ernannt. Von 1883 bis 1888 war R. Direktor des Sternschen Konservatoriums. Ab 1892 leitete er das Königliche Institut für Kirchenmusik. Sein kompositorisches Schaffen umfaßt Klavierstücke, Kammermusik, Orchester- und Chorwerke, Duette und Terzette sowie zahlreiche Lieder.
© Edition Luisenstadt, 1998
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