Q. entstammte einer bedeutenden Münchener Künstlerfamilie. Nach dem Tod seines Vaters Angelo Quaglio (1829-1890) führte er dessen Atelier für Theaterdekoration weiter. Im März 1891 wurde er an die Hofbühnen nach Berlin berufen, wo er als Leiter der Dekorationsmalerei bis 1923 wirkte. Als Theatermaler zunächst die Tradition seiner Familie fortsetzend, entwickelte er sich allmählich zu einem Vertreter des durch die »Meininger« geprägten Bühnenverismus. Er entwarf auch Dekorationen für Theater anderer deutscher Städte und war gleichzeitig Landschaftsmaler.
© Edition Luisenstadt, 1997
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