Oppenheim, Meret

* 6. Oktober 1913 in Berlin
† 15. November 1985 in Basel
Malerin und Bildhauerin

Schon in jungen Jahren machte die Künstlerin durch bizarre Zeichnungen auf sich aufmerksam. Sie fühlte sich hingezogen zur Hauptstadt der Avantgarde – Paris, wo sie ab 1932 lebte. Hier entwickelte sie sich zur Surrealistin. In ihren Objekten verfremdete sie Alltagsgegenstände durch Veränderungen des Materials. Berühmt wurde sie durch »Das Frühstück im Pelz«, eine Tasse samt Löffel und Untertasse – mit feinem Pelz überzogen. Für Picasso entwarf sie Kostüme und Masken und arbeitete mit dem Surrealisten Max Ernst zusammen. 1982 erhielt O. den Kunstpreis der Stadt Berlin. Sie wurde 1985 Mitglied der Akademie der Künste und galt als ein Idol der jungen Künstlergeneration.

© Edition Luisenstadt, 1998
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