Bereits ihre Mutter, Sophie von Hindenburg (18511934), war Gastgeberin einer salonartigen Berliner Gesellschaft. Seit den 20er Jahren lebte das Ehepaar Nostiz in Berlin, wo sich Helene N. um die Wiederbelebung der Salontradition in der Zeit nach dem Ersten Weltkrieg verdient machte. In ihrem Salon in der Maaßenstraße (Schöneberg), später in der Goethestraße in Zehlendorf, verkehrten ausländische Diplomaten und deutsche Schriftsteller. Die Kontakte bahnte sie über ihren Ehemann an, der u. a. der Deutsch- Französischen Gesellschaft als Präsident vorstand.
© Edition Luisenstadt, 1998
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