Bereits als Student leitete er in Halle und Berlin die Zeitschrift der Freien Studentenschaft. Seine Laufbahn begann in der Lokalredaktion der »Vossischen Zeitung«. Von 1918 bis 1927 gehörte er dem »Berliner Tageblatt« an und begründete dort mit Leitartikeln und außenpolitischen Kommentaren seinen Ruf als engagierter Publizist. Danach übernahm er die Presseabteilung der Deutschen Bank, aus der ihn die Nationalsozialisten während des Krieges verwiesen und zur Zwangsarbeit verurteilten. Seine jüdische Ehefrau starb in einem Konzentrationslager. Im Oktober 1946 gründete er gemeinsam mit Hans Sonnenfeld die Zeitung »Der Abend«. Er gehörte dem Vorstand im Kaiser-Friedrich- Museumsverein an. Sein Grab befindet sich auf dem Waldfriedhof Dahlem.
© Edition Luisenstadt, 1999
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