Gemeinsam mit ihrem Mann, Heiner Müller (19251995), schuf sie Gegenwartsstücke, in denen an die Agitprop-Tradition anknüpfend Probleme der sozialistischen Entwicklung in der DDR aufgegriffen wurden (»Die Lohndrücker« und »Die Korrektur«, 1959). Die Autorin des Kinderbuches »Wölfchen Ungetüm« (1955) verfaßte 1960 das Hörspiel »Die Weiberbrigade«. Als Lyrikerin thematisierte sie ihre Kriegserlebnisse.
Im Alter von 41 Jahren starb M. nach der Einnahme einer Überdosis Schlaftabletten. Sie wurde auf dem Städtischen Friedhof Pankow beigesetzt.
© Edition Luisenstadt, 1998
www.luise-berlin.de