Moewes, Carl Eduard

* 17. März 1799 in Berlin
† 16. November 1851 in Berlin
Stadtsyndikus

Der Sohn eines Bäckermeisters besuchte das Französische Gymnasium und belegte 1819 an der Berliner Universität Jura. Eine 1822 verfügte Relegation wegen einer ihm angelasteten Zugehörigkeit zur Burschenschaft wurde auf einen königlichen Gnadenerweis hin wieder aufgehoben. 1823 begann seine Laufbahn im Justizdienst. Am 1. April 1829 avancierte er zum Kammergerichtsassessor. Nach der Wahl zum unbesoldeten Stadtrat (1831) wurde er 1832 zum Stadtsyndikus gewählt – ein Amt, das er bis zu seinem Tod ausführte. 1840 bezog M. das von ihm erworbene Haus in der Friedrichstraße 99. Im Februar 1849 wurde er als einer von fünf Berliner Vertretern in die Erste Kammer des Preußischen Landtags gewählt. M. fand seine letzte Ruhe auf dem Friedhof der Dorotheenstädtischen Gemeinde am Oranienburger Tor.

© Edition Luisenstadt, 1999
www.luise-berlin.de