Der Sohn eines Stadtchirurgen studierte an der Berliner Universität und wirkte von 1817 bis 1821 als Assistent an der Frauenklinik. Danach ließ er sich als praktischer Arzt nieder und führte seit 1832 eine Armenpraxis für Geburtshilfe. Er entwickelte neue gynäkologische Untersuchungsmethoden, die er anschaulich den praktischen Ärzten in seiner Stadt demonstrierte. 1844 gehörte M. zu den Gründern der Berliner Gesellschaft für Geburtshilfe, deren Vorsitzender er viele Jahre war. Seine Tochter Rosalia (18321913) heiratete Rudolf Virchow (18211902).
© Edition Luisenstadt, 1999
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