M. studierte nach dem Besuch des Gymnasiums Pharmazie und Lebensmittelchemie. Als Zionist geriet er mit seinem Doktorvater Prof. Ernst Levi in Streit, worauf er seine Promotion abbrach.
1905 erwarb er die Görlitzer Apotheke in Berlin, die er jedoch bereits 1907 weiter veräußerte. Später leitete er die »Deutsche Priestley- Gesellschaft«, eine kleine chemische Fabrik, die u. a. Sauerstoffbäder und Knoblauchtabletten herstellte. M. emigrierte und ließ sich nach der Bildung des Staates Israel dort als erster deutsch- jüdischer Apotheker nieder.
© Edition Luisenstadt, 1998
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