In Tilsit erlernte L. den Tapeziererberuf und ließ sich nach der Wanderschaft 1895 als selbständiger Meister in Spandau nieder. Im Ersten Weltkrieg war er einer der revolutionären Obleute unter den Berliner Metallarbeitern. 1917 trat er den Unabhängigen Sozialdemokraten bei und wurde Mitglied ihres Vorstandes sowie des Reichstages für den Wahlkreis Stadt Berlin. L. war für die Parteizeitungen »Freiheit« und »Klassenkampf« tätig.
© Edition Luisenstadt, 1998
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