L. arbeitete ab 1849 als Maurer beim Eisenbahnbau in Mecklenburg und nahm 1853 ein Studium an der Bauakademie in Berlin auf. Bereits ein Jahr vor der Anerkennung als Privatbaumeister wurde er 1859 mit dem Schinkelpreis (Entwurf für ein preußisches Parlamentsgebäude) ausgezeichnet. Ab 1869 war er Inhaber einer Baufirma, die vorwiegend Staatsaufträge ausführte. Zu seinen Bauten gehören: das Handwerkervereinshaus Sophienstraße 15, gemeinsam mit Bernhard Kolscher (18361868), der Provisorische Reichstag, Leipziger Straße 4 (1871), und das Restaurant F. Beyer, Große Friedrichstraße 231.
© Edition Luisenstadt, 1998
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