L. arbeitete nach Beendigung der Lehre zunächst im Bankwesen und avancierte zum Direktor der »Berlinischen Verlags- und Druckerei AG« sowie zum Chefredakteur der »Bank- und Handelszeitung«.
Mit dem Umzug nach Lichterfelde begann seine Laufbahn als engagierter Kommunalpolitiker. 1886 wurde er Gemeindevertreter, 1888 Schöffe und Mitglied des Gemeindevorstandes. 1903 wählte man ihn zum besoldeten Mitglied der Lichterfelder Gemeinde. Verdienste erwarb sich L. bei der Schaffung der Kanalisation und beim Bau des Teltowkanals. Von 1923 bis 1933 wirkte er als Stadtrat in Steglitz. Für seine Verdienste erhielt er den Roten Adler-Orden und die Ehrenplakette der Stadt Berlin.
© Edition Luisenstadt, 1998
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