K. studierte Germanistik, Musik- und Kunstwissenschaft sowie Philosophie in Berlin, München und Frankfurt am Main. In seiner Promotionsschrift beschäftigte er sich mit der Novellentechnik von Thomas Mann (18751955). Er lebte seit 1923 als freier Schriftsteller in Berlin und bekam 1926 den Kleist-Preis für seinen Gedichtband »Gebändigte Kurven«. Bekannt wurde K. vor allem durch seinen Berlin-Roman »Herrn Brechers Fiasko«, eine Satire auf die Angestelltenwelt. Neben Romanen und Erzählungen schrieb er Essays, Aphorismen und theoretische Schriften zur Literaturgeschichte.
K. erhielt 1954 den Georg-Büchner-Preis sowie 1961 das Bundesverdienstkreuz. Dem Mitglied der Westberliner Akademie der Künste wurde am 3. September 1980 die Ehrenprofessur verliehen.
© Edition Luisenstadt, 1998
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