Er studierte ab 1809 an der Berliner Akademie und errang bereits 1812 mit seinem Gemälde Christus auf dem Ölberg Anerkennung auf der Ersten Berliner Kunstausstellung. Bedeutender sind aber seine Porträtzeichnungen bekannter Zeitgenossen. Im Verlauf seines Lebens schuf er ca. 400 Bildnisse in Öl und über 1 000 Zeichnungen fast aller berühmten Persönlichkeiten. Seit 1828 preußischer Hofmaler, wurde er 1852 Senatsmitglied der Kunstakademie. 1860 hielt er die Ehrenwache bei Friedrich Wilhelm IV. und zeichnete sein Totenbild. Er war bei seinen Zeitgenossen sehr beliebt; Theodor Fontane (18191898) nennt ihn einen »märkischen Charakter«. H. wurde auf dem Dreifaltigkeitskirchhof (Ehrengrab) beigesetzt.
© Edition Luisenstadt, 1998
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