Bis zur Übernahme des Traineramtes bei den Wasserfreunden Spandau 04 arbeitete G. als Lehrer und Studienrat an einem Spandauer Gymnasium. Er war selbst Aktiver bei der erfolgreichsten Mannschaft des Berliner Wasserballs und Mitglied der Nationalmannschaft. Ende 1986 wurde G. Nachfolger des verstorbenen jugoslawischen Trainers Alfred Balen (19301986) und gewann mit seinem Verein 1987 bis 1989 die nationale Meisterschaft, 1987 und 1990 den DSV-Pokal und als Höhepunkt 1990 den Europapokal der Landesmeister. Auf das Amt eines Bundestrainers mußte er im Mai 1990 aus gesundheitlichen Gründen verzichten. Sein Ehrengrab befindet sich auf dem Landeseigenen Friedhof »In den Kisseln« (Spandau).
© Edition Luisenstadt, 1998
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