F. studierte Germanistik und Philosophie in Heidelberg, Berlin und Leipzig. Er war im wilhelminischen Deutschland und auch in der Weimarer Republik ein populärer Stückeschreiber. Sein Märchen »Der Talisman« hatte am 4. Februar 1893 im Deutschen Theater Premiere. Außerdem verfaßte er das Lustspiel »Jugendfreunde« und die Komödie »Die verlorene Tochter«. Er übersetzte Molières Meisterwerke und Ibsens »Peer Gynt«. Von 1923 bis 1928 war er erster Präsident des deutschen PEN-Zentrums und ab 1926 zweiter Vorsitzender der Sektion für Dichtkunst an der Preußischen Akademie der Künste. Von den Nationalsozialisten 1933 relegiert und geächtet, schied er 1939 durch Selbsttötung aus dem Leben.
© Edition Luisenstadt, 1998
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