Sie arbeitete nach dem medizinischen Staatsexamen von 1914 bis 1915 als Assistenzärztin am Rudolf-Virchow-Krankenhaus. Im Ersten Weltkrieg behandelte sie Militärs der österreichisch-ungarischen Armee. Danach wirkte F. von 1918 bis 1924 am Charité- Klinikum und avancierte 1928 zur Fürsorgeärztin in Neukölln und Magistrats-Medizinalrätin. Als Kommunalpolitikerin vertrat sie die SPD im Bezirksparlament von Tiergarten (19201925) und von 1925 bis 1931 in der Stadtverordnetenversammlung. Sie emigrierte in die Schweiz und fand 1937 in den USA ihre neue Wirkungsstätte. Ab 1947 führte sie in New York eine eigene psychiatrische Praxis. Eine Straße in Neukölln (Rudow) trägt seit 1996 ihren Namen.
© Edition Luisenstadt, 1998
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