Ermann, Hans

* 10. März 1900 in Straßburg
† 18. August 1984 in Berlin
Journalist und Autor

Der aus dem Elsaß stammende E. studierte in Straßburg, Heidelberg, Wien und Berlin Germanistik, Geschichte und Philosophie. Ende der 20er Jahre siedelte er nach Berlin über, wo er bald für alle bedeutenden Zeitungen Artikel verfaßte. Wegen seiner »nichtarischen« Großmutter erhielt er 1933 von der Reichskulturkammer Publikationsverbot. Als im September 1945 »Der Tagesspiegel« gegründet wurde, war E. einer der ersten Mitarbeiter. Er veröffentlichte zahlreiche Bücher, u. a. »Berlin, Geschichte und Geschichten« (1953), »August Scherl, Dämonie und Erfolg in wilhelminischer Zeit« (1954), »Berlin bei Kempinski«, »Weltgeschichte auf berlinisch«. Außerdem leitete er den Schutzverband Berliner Schriftsteller und war Gründungsmitglied sowie Vizepräsident der Vereinigung der Deutschen Schriftstellerverbände.

© Edition Luisenstadt, 1998
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