Ihr Vater begleitete als Geiger und Kammerdiener den Komponisten Joseph Haydn (17321809) auf dessen Konzertreisen. Bereits in jungen Jahren traten Therese und ihre Schwester Fanny E. (18101884) im Kinderballett in Wien auf. Nach ersten Solopartien vermittelte ein Verehrer, der Staatsmann Friedrich von Gentz (17641832), den Tänzerinnen ein Engagement nach Berlin (1830). Sie unternahmen Gastspielreisen nach London, Paris und Petersburg. Therese E. lebte nach dem Rücktritt von der Bühne in ihrem Haus in der Burgstraße. 1841 brachte die ledige E. einen Sohn zur Welt, der nach dem Vater »Adalbert« genannt wurde.
Am 20. April 1850 wurde sie anerkannte morganatische Gemahlin des Admirals Prinz Adalbert von Preußen (18111873), und König Friedrich Wilhelm IV. (17951861) verlieh ihr den Rang einer Freifrau von Barnim. Sie fand ihre letzte Ruhestätte auf dem Invalidenfriedhof.
© Edition Luisenstadt, 1998
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