D. vertrat die KPD 1920 bis 1924 im Preußischen Landtag und gehörte von 1928 bis 1933 dem Deutschen Reichstag an. In diesem Zeitraum wirkte er auch als Reichsleiter der Revolutionären Gewerkschaftsopposition (RGO). Von 1933 bis 1937 war er Mitglied der Auslandsleitung der KPD in Paris. Danach leitete er im Spanischen Bürgerkrieg die Politische Kommission der Internationalen Brigaden. 1941 verschleppten ihn die Nationalsozialisten in das KZ Mauthausen. In der DDR gehörte er dem ZK der SED an, aus dem er 1953 ausgeschlossen wurde. D. wurde 1956 rehabilitiert. Bis 1974 arbeitete er in leitenden Funktionen im Hochschulwesen.
© Edition Luisenstadt, 1998
www.luise-berlin.de