Die Pfarrerstochter widmete sich seit den 1880er Jahren politischen Studien und setzte sich als Führerin des linken Flügels der bürgerlichen Frauenbewegung vor allem für das Frauenwahlrecht ein. 1888 gründete sie den Verein »Frauenwohl«, wirkte seit 1889 im Vorstand des neuen »Kaufmännischen Hilfsvereins für weibliche Angestellte« und gab ab 1895 die Zeitschrift »Frauenbewegung« heraus. 1898 veröffentlichte sie ihr Buch »Die Frau im 19. Jahrhundert«. Sie fand ihre letzte Ruhe auf dem Alten St.-Matthäus- Kirchhof in der Großgörschenstraße (Ehrengrab).
© Edition Luisenstadt, 1998
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