Er debütierte mit mäßigem Erfolg 1856 in Hannover und fand drei Jahre später eine Anstellung an der Königlichen Oper in Berlin. Sein erster großer Auftritt war die Titelpartie in der Berliner Erstaufführung des »Falstaff« von Giuseppe Verdi (18131901). Später galt er als ausgezeichneter Wagner-Interpret und gab Gastspiele an der Münchener Hofoper und in Bayreuth. B. war häufiger Gast im Salon der Gräfin von Schleinitz (1842-1912), einem Mittelpunkt der ersten Berliner Wagnergemeinde. Von 1882 bis 1890 fungierte er als Präsident der Genossenschaft deutscher Bühnenangehöriger. Sein Ehrengrab befindet sich auf dem Kirchhof der Kaiser-Wilhelm- Gedächtnis-Gemeinde, Fürstenbrunner Weg 6979, in Charlottenburg.
© Edition Luisenstadt, 1998
www.luise-berlin.de