DRK-Kliniken Mark Brandenburg

Die DRK-K.

in Wedding (Gesundbrunnen) bestehen heute aus den Häusern A bis K und liegen im Dreieck Drontheimer Straße 39–41; Osloer Straße 34–36 und Tromsöer Straße in Nord-Süd-Richtung. 1891 erwarb die Stiftung Heimstätten den Gebäudekomplex, der damals nur aus einem ursprünglich 1824 errichteten Wohnhaus, das 1860 um ein Quergebäude erweitert und 1884 durch ein neues Wohngebäude ersetzt wurde, bestand. 1905 wurde auf diesem Areal durch umfangreiche Baumaßnahmen des Architekturbüros Reimer & Körte (Konrad  Kontext: Reimer, Konrad Reimer und Friedrich  Kontext: Körte, Friedrich Körte) eine Säuglings- und Entbindungsstation in schlichtem historistischem Stil errichtet (heute Gebäude G). 1926 erging ein Bauantrag für einen Epidemie-Pavillon. 1930 wurde das Gelände zu einem Säuglings- und Mütterheim erweitert, das vorrangig zur Aufnahme lediger Frauen vor der Entbindung dienen soll. 1936 errichtete der Architekt Peter Franzen den Pavillon K für das jetzt unter Leitung des DRK-Reichsfrauenbundes stehende Säuglings- und Mütterheim. 1949 erfolgte ein erweiterter Wiederaufbau der Gebäude G und K, 1958 der Bau des Pavillons H, 1960 durch die Architektin Margot Zech-Weymann der Neubau der Gebäude E und F sowie eines OP-Traktes 1965. 1974–1978 wurden durch das Architekturbüro Riefler/Zech-Weymann die neuen Gebäude A bis D errichtet, 1984 und 1988 erfolgte eine Grundsanierung durch den Architekten Gustl Udo Behr, bei der auch die Fassade aus gelben Vormauer-Klinkern wieder aufgefrischt wurde. Im nördlichen Bereich an der Frontseite der DRK-Kliniken liegen der Bettentrakt, die Innere Abteilung, Verwaltung, Versorgung, Schwesternstation; im hinteren Bereich die OP-Station, Röntgenabteilung, Labor und Pathologie. Im Gartentrakt schuf der Landschaftsarchitekt Werner Bos eine Freisitzanlage mit Springbrunnen.

 

© Edition Luisenstadt, 2002
Stand: 19. Mrz. 2002
Berliner Bezirkslexikon, Mitte
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