Schmidt, Waldemar

* 07.02.1909 Berlin,
† 21.02.1975 Berlin,
Politiker.

Sch. arbeitete zunächst als Schlosser, trat 1925 dem KJVD und 1928 der KPD bei und absolvierte von 1932 bis 1934 die Internationale Leninschule in Moskau. Nach Deutschland zurückgekehrt, nahm er am Widerstand gegen das NS-Regime teil, wurde 1935 verhaftet und zu 12 Jahren Zuchthaus verurteilt. Nach 1945 war er hauptamtlicher KPD/SED-Funktionär. Von 1946 bis 1948 wirkte er als Stadtverordneter, bis 1948 als Stadtrat für Arbeit und von 1948 bis 1950 als Stadtrat für Personal und Verwaltung. Von 1950 bis 1953 amtierte er als Polizeipräsident ( Kontext: Präsidium der Volkspolizei Präsidium der Volkspolizei). Im Anschluß daran bekleidete er bis 1963 das Amt eines Ständigen stellvertretenden Oberbürgermeisters von Berlin. 1963 bis 1971 war er Berliner Vertreter in der Volkskammer, von 1963 bis 1965 im Büro des Ministerrates tätig und von 1965 bis 1975 Sekretär der Zentralleitung des Komitees der Antifaschistischen Widerstandskämpfer.

 

© Edition Luisenstadt, 2002
Stand: 19. Mrz. 2002
Berliner Bezirkslexikon, Mitte
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