Gericke, Wilhelm

* 19.01.1838 Moabit,
† 12.06.1926 Berlin,
Kaufmann.

Der im Volksmund als „König von Moabit“ bezeichnete G. wohnte in Alt-Moabit, anfänglich Nr. 23, dann Nr. 44 und seit 1878 als Hausbesitzer in Nr. 13. Seine Firma konzentrierte sich auf Lieferungen für den Maschinenbau- und Baubedarf. Seit 1880 wirkte er als Stadtverordneter und machte sich um die Entwicklung Moabits, u. a. als Mitglied der Kanaldeputation, verdient. Er kam bei einem Verkehrsunfall ums Leben und wurde auf dem  Kontext: Friedhof der St.-Johannis-Gemeinde Friedhof der St.-Johannis-Gemeinde in einem Erbbegräbnis beigesetzt. Der  Kontext: Gerickesteg Gerickesteg wurde nach ihm benannt.

 

© Edition Luisenstadt, 2002
Stand: 19. Mrz. 2002
Berliner Bezirkslexikon, Mitte
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