Botschaft Japans

Tiergarten (Tiergarten-Süd),
Tiergartenstraße 24–27.

Das Gebäude entstand zwischen 1938 und 1942 nach einem Entwurf von Ludwig Moshamer. Den Innenausbau besorgte Cäsar Pinnau, die Vasen beiderseits des Eingangs gestaltete Paul Eschert. Einbezogen wurden zwei ältere Gebäude in der Tiergartenstraße 24 und 25. Die Kanzlei konnte bereits 1940 bezogen werden. Erster Hausherr war der japanische Botschafter Hiroshi Oshima. Im II. Weltkrieg teilweise zerstört, wurde die Ruine in den 80er Jahren abgerissen und das Haus von 1986 bis 1988 als Kopie neu gebaut, wobei die Fassade originalgetreu nachgestaltet wurde. Ab April 1988 nutzte das 1985 gegründete Japanisch-Deutsche Zentrum Berlin das Gebäude. Seit 2001 dient der Komplex wieder als Botschaft Japans.

 

© Edition Luisenstadt, 2002
Stand: 19. Mrz. 2002
Berliner Bezirkslexikon, Mitte
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