Mendelssohn-Bartholdy-Park

Kreuzberg,
Hallesches Ufer/Schöneberger Straße/Hafenplatz/Köthener Straße.

Der fast zwei Hektar große Park entstand als wohnungsnaher Stadtteilpark in drei Abschnitten in den Jahren 1960 bis 1967. Die Architekten waren O. Longhardt, Helmut Preuß, K. Schaller und E. Schmäls. Der M. liegt an der Stelle des ehemaligen  Kontext: Schöneberger HafenSchöneberger Hafens, der nach dem Ausbau des Westhafens zugeschüttet worden war. Zu Ehren des Komponisten Felix Mendelssohn Bartholdy (1809–1847), dessen Grabstätte sich auf dem Kirchhof am Mehringdamm befindet, erhielt der Park seinen Namen. Ihn schmückt nun unter anderem das  Kontext: Mendelssohn-Bartholdy-DenkmalMendelssohn-Bartholdy-Denkmal. Die Anlage wird geprägt von einer großen Rasenfläche mit einzelnen Bäumen im Zentrum, einem Rosenrondell mit bearbeitetem Findling sowie einem Spielplatz. An den Rändern herrscht eine dichtere Bepflanzung mit Bäumen und Sträuchern vor, um eine Abschirmung von den den Park umgebenden stark belasteten Hauptstraßen zu erreichen.

© Edition Luisenstadt, 2002
Stand: 21. Okt. 2003
Berliner Bezirkslexikon, Friedrichshain-Kreuzberg
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