Berlin am 5. November
  
1453 Über die Rückkehr des Kurfürsten Friedrich II. Eisenzahn von der Pilgerfahrt nach dem heiligen Grabe wird eine Notiz angefertigt.
 
1670 Kurfürst Friedrich Wilhelm erläßt eine Verordnung betreffend die Vertreibung der Bettler in Berlin, Cölln und Friedrichswerder.
1674 Kurfürst Friedrich Wilhelm befiehlt, in der Gegend vor dem Spandauer Tor gegen das Hochwasser von Spree und Panke zwei Dämme zu errichten (später Schiffbauerdamm und Friedrichstraße nördlich der Spree, Mitte).
1741 Aus Holstein treffen 120 Remonte-Pferde in Berlin ein, die für einige Dragoner-Regimenter in Schlesien bestimmt sind.
1741 Der Wirklich Geheime Etats- und Kriegsminister, Heinrich Freiherr von Podewils, erhält von König Friedrich II. den Orden des Schwarzen Adlers. Am 6. November wurden er und sein Neffe, der Diplomat Otto Christoph von Podewils, in den Grafenstand erhoben.
1741 In sämtlichen Berliner Kirchen finden anläßlich der Eroberung von Neiße Dankgottesdienste statt. Von den Wällen ertönten Böllerschüsse. Von vier Bataillonen der Regimenter Dessau, Zerbst, Borck und Persode wurden auf den Wällen Lauffeuer veranstaltet.
1767 Karl Friedrich Heinrich Graf von Wylich und Lottum wird in Berlin geboren. Der königlich preußische Generalmajor, in der Geschichte als Graf Lottum bezeichnet, war u.a. Mitglied des Staatsrates.
1786 Johann Daniel Riedel wird in Rehna (Mecklenburg) geboren. Der Apotheker kam 1808 nach Berlin und erhielt eine Anstellung in der Roseschen Apotheke. Er war der Firmengründer der Riedelschen Chemiefabrik.
1794 Johann Jacob Baeyer wird in Müggelheim bei Berlin geboren. Der Gäodät übernahm 1821 die Leitung des Berliner topographischen Büros und 1870 die Präsidentschaft des von ihm angeregten Geodätischen Instituts.
1816 Siegfried Hirsch wird in Berlin geboren. Der Historiker habilitierte sich an der Berliner Universität, wurde zum außerordentlichen Professor ernannt. Hirsch hielt an der Universität und an der Kriegsschule in Berlin Vorlesungen.
1828 Clemens August Karl Klenze, Professor an der juristischen Fakultät der Berliner Universität, stellt auf Betreiben von Oberbibliothekar Friedrich Wilken den Antrag, eine kleine Bibliothek ausschließlich für die Universität zu schaffen.
1831 In ihrem Testament errichtet die Frau des Hofrats Hulbe eine Stiftung, die den Namen ihres Onkels Röbe tragend mit den Zinsen des Kapitals von 6 000 Talern jeweils zwei ledige Offiziantentöchter auf Lebenszeit unterstützen soll.
1836 Johann Friedrich August Borsig erwirbt für 10 000 Taler ein 1357 m großes Gelände in der Nähe des Oranienburger Tores, um eine Eisengießerei und eine Maschinenbauanstalt anzulegen.
1837 Bischof Daniel Amadeus Neander weiht in der Linienstraße 163- 165 (Mitte) das neue Stiftungshaus der »Wilhelminen-Amalien- Stiftung« mit 30 Stiftungsstellen für bedürftige Beamtenwitwen und -töchter ein.
1850 Mit einer Stimme Mehrheit wird der langjährige Oberbürgermeister Heinrich Wilhelm Krausnick wieder zum Berliner Stadtoberhaupt gewählt. Er war am 20. März 1848, nach den Kämpfen vom 18./19. März, als Oberbürgermeister zum Rücktritt gezwungen worden.
1855 Der Historienmaler Gustav Heidenreich stirbt in Berlin. Er war u.a. an der malerischen Dekoration des Neuen Museums (Museumsinsel, Mitte) beteiligt.
1870 Otto Neumann wird in Eydtkuhnen geboren. Der Technologe war ab 1898 Mitarbeiter im Institut für Gärungsgewerbe und Stärkefabrikation an der Landwirtschsftlichen Hochschule Berlin.
1877 Zwischen den Amtszimmern des Generalpostmeisters in der Leipziger Straße und des Direktors des Generaltelegraphenamtes in der Französischen Straße beginnt der erste regelmäßige Fernsprechdienst.
1883 Wilhelm Friedrich Graf von Redern stirbt in Berlin. Von Redern war in Berlin über zehn Jahre Generalintendant der Königlichen Schauspiele, danach Generalintendant der königlichen Hofmusik und bis zu seinem Tode Oberstkämmerer am Hofe von König Wilhelm I.
1885 Die am 29. Oktober gewählten Wahlmänner wählen die Abgeordneten für das Preußische Abgeordnetenhaus.
1887 Der Physiker Heinrich Hertz übergibt der Berliner Akademie das Manuskript »Über Induktionserscheinungen, hervorgerufen durch die elektrischen Vorgänge in Isolatoren« (Resümee seiner Experimente an der Karlsruher Universität) zur Veröffentlichung.
1892 Eine Einzelausstellung mit Werken des norwegischen Malers Edvard Munch wird im Verein Berliner Künstler im Architektenhaus, Wilhelmstraße 92 (Mitte), eröffnet. Sie löste einen Skandal aus, so daß sie vorzeitig am 12. November geschlossen werden mußte.
1909 Die besten Studenten der Gärtner-Lehranstalt in Dahlem können von nun an eine Zulassung an der Technischen Hochschule in Charlottenburg erhalten, um ihre Ausbildung mit einem Hochschulexamen abzuschließen.
1914 Der Chemiker Richard Willstätter, ordentlicher Honorarprofessor an der Philosophischen Fakultät der Berliner Universität, wird zum ordentlichen Mitglied der Preußischen Akademie der Wissenschaften gewählt.
1918 Gisela Arendt wird geboren. Die Berliner Schwimmerin errang bei den Olympischen Spielen 1936 die Silbermedaille über 4 x 100 m Freistil und die Bonzemedaille über 100 m Freistil. Sie war Deutsche Meisterin über 100 m Freistil von 1933 bis 1939.
1920 Am Staatlichen Schauspielhaus am Gendarmenmarkt (Mitte) findet die Premiere des Dramas »Richard III.« von William Shakespeare in der Regie von Leopold Jessner statt.
1921 Ein seit fünf Wochen andauernder Streik der Berliner Kellner - die Arbeitgeberverbände des Gastwirtsgewerbes hatten den bestehenden Tarifvertrag aufgekündigt - wird nach langwierigen Verhandlungen mit einem Kompromiß beendet.
1923 Aufgehetzte Arbeitslose, vor allem Jugendliche, denen ihr Unterstützungsgeld nicht ausgezahlt werden konnte und die dem Gerücht, Juden hätten dieses aufgekauft, Glauben schenkten, plündern jüdische Geschäfte und Wohnungen im Scheunenviertel.
1926 Paul von Hindenburg stattet anderthalb Jahre nach seiner Wahl zum Reichspräsidenten dem Roten Rathaus einen offiziellen Besuch ab.
1927 Das Klein-Abspannwerk in der Fasanenstraße (Charlottenburg) nimmt den Betrieb auf.
1928 Das bisher größte Luftschiff, das LZ 127, das auf den Namen »Graf Zeppelin« getauft worden war, landet nach einer Runde über dem Berliner Stadtgebiet auf dem Flugplatz Staaken (Spandau).
1931 Der Magistrat von Berlin verfügt aus Geldmangel die Schließung von 23 Volksschulen.
1934 Im Berliner Westen wird eine dreiköpfige Autodiebesbande festgenommen. Zwei junge Burschen waren vor Ort von ihrem 34jährigen Anführer im Autostehlen unterrichtet worden.
1934 Das Reichsgericht verwirft die Revision der Sally Epstein und die des Hans Ziegler, die im 2. Horst-Wessel-Prozeß vom 15. Juni vom Schwurgericht Berlin wegen Mordes zum Tode verurteilt worden waren, als unbegründet.
1934 Innenminister Wilhelm Frick gibt bekannt, daß 28 »Volksschädlingen«, darunter Künstler wie Leonhard Frank, Alfred Kantorowicz, Klaus Mann, Erwin Piscator, Erich Weinert und Gustav von Wangenheim, die deutsche Staatsangehörigkeit aberkannt wird.
1934 Im Kriminalgericht Moabit beginnt der Prozeß gegen zehn prominente Rundfunk-Mitarbeiter aus der Weimarer Republik, darunter der Staatssekretär des Reichspostministeriums Dr. Hans Bredow. Sie wurden der Korruption angeklagt.
1934 Flugkapitän Joseph Funk von der Deutschen Lufthansa trifft auf dem Flugplatz Tempelhof ein. Er hatte auf der Strecke Berlin - Köln - Paris den millionsten Flugkilometer zurückgelegt. Außerdem hatte er die Nachtflugstrecke Berlin - Königsberg beflogen.
1935 Der Spielfilm »Anschlag auf Schweda« von Karl Heinz Martin hat im Capitol am Zoo (Charlottenburg) Uraufführung. Darsteller waren u.a. Marianne Hoppe, Eugen Klöpfer und Grethe Weiser.
1935 Staatssekretär Dr. Stuckart und Oberregierungsrat Dr. Heinrich Globke vom Reichsinnenministerium veröffentlichen in der Beck'schen Verlagsbuchhandlung »Kommentare zur deutschen Rassengesetzgebung«, in denen die Rassengesetze eingehend erläutert werden.
1935 Im Museum für Naturkunde in der Invalidenstraße (Mitte) wird eine Sonderausstellung über »die tierischen Mitbewohner der Häuser und Wohnungen« eröffnet. Es ging u.a. um »ungeliebte« Mitbewohner, wie Ratten. Die Ausstellung fand sofort reges Interesse.
1937 Der Gau Berlin der NSDAP veranstaltet im Sportpalast (Schöneberg) eine Kundgebung, die durch Lautsprecher auch auf den Vorplatz des Sportpalastes übertragen wurde, zum Thema »Vierjahresplan, Ernährung und Außenpolitik«.
1938 Die Reichsautobahn Berlin - München über 522 km wird endgültig und vollständig nutzbar dem Verkehr übergeben.
1939 In der Nikolaikirche (Mitte) findet der letzte Gottesdienst statt. Sie wurde als Konzerthalle und Museum für kirchliche Altertümer umgebaut.
1941 Heinz-Jürgen Bothe wird in Berlin geboren. Der Ruderer des TSC Berlin errang bei den Olympischen Spielen in Mexiko-Stadt 1968 die Goldmedaille im Zweier ohne Steuermann. Bothe war mehrfacher DDR-Meister.
1942 In Berlin wird eine streng geheime Konferenz der Deutschen Akademie für Luftfahrtforschung zum Thema »Sonderprobleme der Fernlenkung« (fernsehgesteuerte fernlenkbare Waffen) abgehalten.
1943 Rüdiger Henning wird in Berlin geboren. Der Ruderer gewann bei den Olympischen Spielen in Mexiko-Stadt 1968 die Goldmedaille im Achter. In dieser Bootsklasse war er 1966 Weltmeister, 1967 Europameister, 1966 bis 1968 Deutscher Meister.
1943 Der Dompropst Bernhard Lichtenberg, der nach Verbüßung seiner zweijährigen Haft von der Gestapo erneut festgenommen wurde, stirbt auf dem Transport zum Konzentrationslager Dachau. Er fand seine letzte Ruhestätte auf dem St.-Hedwigs-Friedhof.
1945 Für die Anmeldung aller Lichtspieltheater beim Magistrat, Abteilung für Volksbildung, endet die Meldefrist. Die formulargebundene Meldepflicht galt auch für zerstörte Spielstätten und solche, die anderweitig genutzt wurden.
1945 Im Bezirk Friedrichshain sind, bedingt durch Zerstörung und Demontage, 6 925 Personen, davon 6 867 Frauen, als Arbeitsuchende registriert.
1946 Kurt Landsberg und Prof. Dr. Hans Peters werden auf der konstituierenden Sitzung der Stadtverordneten-Fraktion der CDU zu Fraktionsvorsitzenden und Heinrich Keul zum Fraktionsgeschäftsführer gewählt.
1946 Der Philosoph Arthur Liebert, der von 1919 bis 1933 Philosophievorlesungen an der Handels-Hochschule Berlin hielt, stirbt in Berlin.
1946 Die SED fordert die SPD in einer der Presseagentur DPD übergebenen Erklärung zu einer Koalition im Berliner Stadtparlament auf, um den beiden Arbeiterparteien durch eine gemeinsame Politik eine demokratische Führung zu geben.
1953 Das Abgeordnetenhaus verabschiedet das Gesetz über die Errichtung der Rundfunkanstalt Sender Freies Berlin (SFB) mit der dazugehörigen Satzung.
1956 Einem Aufruf des Senats und des Abgeordnetenhauses folgend, versammeln sich abends über 100 000 Westberliner vor dem Schöneberger Rathaus zu einer Protestkundgebung gegen die Niederschlagung des ungarischen Aufstands durch sowjetische Truppen.
1961 Der Sonderbotschafter der USA in Berlin und ehemalige Militärgouverneur Lucius D. Clay eröffnet im Amerika-Haus Berlin (AHB) in der Hardenbergstraße (Charlottenburg) eine permanente Sonderausstellung über die Berliner Mauer.
1964 Die längste terrestrische Fernsehweitverbindung über Kabel (Moskau - Prag - Berlin) wird in Betrieb genommen.
1964 Das Plenum der Deutschen Akademie der Wissenschaften zu Berlin veranstaltet eine wissenschaftliche Konferenz über »Nicolaus von Cues«.
1976 Ein von Süden heranziehender starker Nebel bringt für Berlin Sichtweiten unter 50 m.
1980 Nach 22stündigem Flug treffen die beiden für den Berliner Zoo bestimmten Pandabären »Bao Bao« und »Tjen Tjen« auf dem Flughafen Tempelhof ein. Die Tiere waren ein Geschenk der Regierung der Volksrepublik China an die Bundesrepublik Deutschland.
1982 In West-Berlin beginnt der F.D.P.-Parteitag. Bundesaußenminister Hans- Dietrich Genscher wurde mit 222 Stimmen (55 %) in seinem Amt als Parteivorsitzender bestätigt.
1984 Rund 7 000 Personen (nach Angaben der Veranstalter 25 000) ziehen in einem Demonstrationszug vom Breitscheidplatz zum Platz der Luftbrücke, um gegen die als sicher geltende Wiederwahl Präsident Reagans und dessen Lateinamerika-Politik zu protestieren.
1985 Die zweite Tarifverhandlung um einen neuen Tarifvertrag für die studentischen Beschäftigten an den Westberliner Hochschulen zwischen dem Verband von Arbeitgebern des öffentlichen Dienstes (VAdöD) und der Gewerkschaft ÖTV bringt kein Ergebnis.
1991 Die SPD-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus spricht sich gegen die Öffnung des Brandenburger Tores für den allgemeinen Straßenverkehr aus.
1995 Erzbischof Kardinal Georg M. Sterzinsky gedenkt in der St.-Hedwigs-Kathedrale (Mitte) des 52. Todestages des früheren Dompropstes und NS-Gegners Bernhard Lichtenberg. Lichtenberg wurde durch den Papst am 23. Juni 1996 in Berlin seliggesprochen.
1996 Bei einem Gottesdienst in der St.-Hedwigs-Kathedrale (Mitte) weiht Erzbischof Kardinal Georg Sterzinsky eine Glocke auf den Namen des im Juni seliggesprochenen NS-Opfers Bernhard Lichtenberg.
1996 Das Bezirksamt Lichtenberg teilt mit, daß die im Sommer letzten Jahres von Unbekannten zerstörte Inschrift »Die Toten mahnen uns« an der Gedenkstätte der Sozialisten auf dem Zentralfriedhof in Friedrichsfelde mit Spenden wiederhergestellt werden konnte.
1996 Auf dem Gelände des ehemaligen Deutschen Fernsehfunks (DFF) in Adlershof (MediaCity, Treptow) gründet sich der Aufsichtsrat dreier »Objektgesellschaften« namens StudioCentrum, MediaPark und Medien- Fabrik zur Vermarktung von Grundstücken.
1996 Die Nacht zum 5. November ist mit 10°C die bisher wärmste 5.-November- Nacht des Jahrhunderts. Tagsüber kletterten die Temperaturen auf 16°C.
1996 Jochen Schümann wird während des Jahrestreffens des Weltsegler- Verbandes in Brighton als »Weltsegler des Jahres« geehrt. Der 42jährige Segler des Yachtclubs Berlin-Grünau war dreimal Olympiasieger, achtmal Europameister und 1992 Weltmeister.
1996 Im Neubaugebiet Altglienicke (Treptow), einem der größten Neubauvorhaben Deutschlands, wird Richtfest für Rohbauten mit 971 im 2. Förderweg errichteten Wohnungen gefeiert. Insgesamt sollte die Gartenstadt 2 433 Wohnungen erhalten.
1997 Im Festsaal des Schauspielhauses am Gendarmenmarkt hält Bundespräsident Roman Herzog eine Rede zu der von ihm angemahnten Bildungsreform. Darin forderte er zu einem öffentlichen Diskurs über die Inhalte, die das 21. Jahrhundert bestimmen werden, auf.
1997 Die Zahl der Arbeitslosen im Oktober wird bekanntgegeben. Gegenüber September war sie um weitere 500 angestiegen. Arbeitssenatorin Christine Bergmann führte das auf die Einsparungen von ABM-Stellen zurück. Es gab 5 000 Stellen weniger als im Vorjahr.
1997 Im Prozeß vor dem Berliner Landgericht um das schwere Flugzeugunglück bei Schönefeld im Jahre 1989 wird der 54jährige Bordingenieur vom Vorwurf der fahrlässigen Tötung freigesprochen. Das Unglück hatte 21 Tote und 29 Verletzte gefordert.
1998 Nach sechsmonatiger Restaurierung der Südfassade ist die Neue Wache Unter den Linden (Mitte) wieder zugänglich. Viele Spaziergänger unterbrachen ihren Linden-Bummel, um in der Halle mit der nachgebildeten Käthe-Kollwitz- Plastik Besinnung zu finden.
1998 Über 122 000 Berliner haben sich mit ihren Unterschriften gegen den Bau der Magnetschnellbahn Berlin - Hamburg ausgesprochen, teilen die Organisatoren in Berlin mit. Das Abgeordnetenhaus mußte sich nun erneut mit dem Bau des Transrapid beschäftigen.
1998 Das Einkaufs- und Dienstleistungscenter Forum Landsberger Allee an der Landsberger Allee/Ecke Storkower Straße, das aus drei miteinander verbundenen Gebäuden besteht, wird mit einem großen Fest eröffnet.
1998 Im »Separée« (Lichtenberg) gastieren die Pantomimen Wolfram von Bodecker und Alexander Neander bis zum 8. November mit dem Programm »Silence - Thétre Mimomigique«. Die Künstler wollten mit dem Stück die Zuschauer in eine »Welt des Märchenhaften« führen.
1999 Im Alliierten-Museum (Clayallee 135, Zehlendorf) übergibt der amerikanische Botschafter John C. Kornblum eine Skulptur aus drei Betonteilen der Berliner Mauer dem Museum als Dauerleihgabe.
1999 In der Technischen Universität Berlin (Charlottenburg) wird der »Kooperative Bibliotheksverbund Berlin-Brandenburg« (KOBV) offiziell eröffnet. Das neue Suchsystem sollte dem Nutzer die Suche in Bibliothekskatalogen der Region ermöglichen.
2000 Im Konzerthaus am Gendarmenmarkt (Mitte) feiert der Deutsche Tischtennis-Bund am Gründungsort Berlin mit einer Matinee seinen 75. Geburtstag. Mit 32 Vereinen am 8. November 1925 gegründet, feierte er das Jubiläum mit 10 000 Klubs und 710 000 Mitgliedern.

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